NordArt 2019: GDCV unterstützt Künstler Xi Jianjun

Xi Jianjun 奚建军: Babylonian 通天塔, 2017 – 2018

Die 21. Auflage der NordArt zeigt Bilder, Fotografien, Skulpturen und Installationen von mehr als 200 Künstlern aus aller Welt. Jedes Werk steht für sich und zugleich im Dialog mit den anderen. Die Ausstellung wartet auch 2019 wieder mit neuen Highlights aus China auf. Nach den spektakulären Menschenaffen von Liu Ruowang und den Phoenixen von Xu Bing dürfen die Besucher auf „Noah‘s Garden“ von Deng Guoyuan und „Babylonian“ von Xi Jianjun 奚建军gespannt sein. Xi Jianjuns 7 m hoher Turm ist begehbar und erinnert an Pieter Bruegels Darstellung des „Turmbaus zu Babel“ von 1563. Xi wurde in Nantong in der Provinz Jiangsu geboren und lebt und arbeitet in London und Beijing. Seine Arbeiten umfassen Performances, Installationen, Skulpturen und Gemälde. Er hatte Einzelausstellungen in mehr als 20 Ländern und war Teil von Gruppenausstellungen in der Londoner Tate Modern, im Beijing Ullens Center for Contemporary Art, im ZKM Karlsruhe u.a.. Seine Werke sind in den Sammlungen internationaler Institutionen wie dem China Minsheng Art Museum Beijing, der White Rabbit Gallery Sydney und dem British Museum in London zu sehen.

Xi Jianjun 奚建军: Babylonian, 2017 – 2018 (Sicht von Innen)

Der Länderfokus richtet sich 2019 auf Frankreich. Die Schirmherrschaft für den Länderpavillon hat die Botschafterin der Republik Frankreich, Anne-Marie Descôtes, übernommen. In Zusammenarbeit mit Kuratoren Jérôme Cotinet-Alphaize und Marianne Derrien widmet sich der Länderpavillon unter dem Titel “Some of Us – eine Übersicht über die französische Kunstszene” französischen Künstlerinnen, die zwischen Ende der 60er und Anfang der 90er Jahre geboren wurden und in den vergangenen Jahren in unserem Nachbarland und darüber hinaus von sich reden gemacht haben. Die Ausstellung will die Entwicklung über zwei Frauengenerationen hinweg untersuchen, die Gemeinsamkeiten ausleuchten und prüfen, was daran eine typisch französische oder vielleicht typisch westliche Perspektive ist. “Some of Us” ist eine Ausstellung in zwei Teilen: “Focus” basiert auf einer Auswahl von aufstrebenden Künstlerinnen, die in Frankreich aktuell große Anerkennung finden. Ergänzend zu diesem Schwerpunkt bietet “Statement” ein Panorama von über hundert Künstlerinnen.

Mongolische zeitgenössische Künstler, denen die NordArt schon 2015 und 2016 eine große Bühne gab, werden erneut eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigen, die sich aus animistischer Felsenkunst, buddhistischer Ikonografie, traditioneller Malerei, sozialistischem Realismus und westlich geprägter Abstraktion speisen und zu einem neuen, ganz eigenen Stil zusammenwachsen. Unter dem Ausstellungstitel “In der Welt Sein: Encountering Sublimity” sind 23 Künstler aus der Mongolei präsentiert, kuratiert von Bodibaatar Jigjidsuren und Oyuntuya Oyunjargal.

Die ACO Wagenremise nimmt die Norddeutschen Realisten, die sich vor 30 Jahren zusammenschlossen und längst eine feste Größe im Kunstgeschehen sind, in den Fokus und setzt damit einen wichtigen regionalen Schwerpunkt. Im Herbst 1989, als die politische Landschaft Europas in Bewegung geriet, begann auf Initiative von Nikolaus Störtenbecker ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern, das Malen und Zeichnen direkt vor dem Objekt neu für sich zu erkunden, und setzte damit ein ganz eigenes Signal.

Alle Preisträger der NordArt 2018 sind in diesem Jahr mit neuen Werken vertreten. Dazu gehören die drei Publikumspreisträger Xiang Jing, Zhang Dali und Ekaterina Zacharova sowie Michal Gabriel, der Preisträger des von Hans-Julius und Johanna Ahlmann gestifteten NordArt-Preises.

Chefkurator der NordArt: Wolfgang Gramm / Co-kuratorin der NordArt: Inga Aru Gastgeber im Kunstwerk Carlshütte: Hans-Julius Ahlmann & Johanna Ahlmann

NordArt 2019: 1. Juni bis 13. Oktober 2019

Öffentliche Eröffnungsfeier am 1. Juni, 17 Uhr
Einlass und Catering im Skulpturenpark ab 15 Uhr, die Hallen sind geöffnet von 18 bis 20 Uhr

Kunstwerk Carlshütte
Vorwerksallee, 24782 Büdelsdorf, Germany
Tel: 04331 354 695
ww.nordart.de
Öffnungszeiten: Di–So 11–19 Uhr, inkl. Feiertage

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