Deutsch-Chinesisches Globalisierungsforum

Am 3.12.2018 wurde im Berliner Haus Huth das Deutsch-Chinesische Globalisierungsforum von der Gesellschaft des Chinesischen Volks für Freundschaft mit dem Ausland, der Daimler AG, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Verständigung (GDCV) durchgeführt. Unter dem Titel „Die Zukunft der Globalisierung – Chancen und Herausforderungen“ wurden Themen wie Politik, Kultur und Wirtschaft in Bezug auf China und Deutschland von rund 30 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert. Die deutsch-chinesischen Beziehungen, deren Entwicklung und ihr Einfluss auf das Weltwirtschaftssystem wurden dabei eingehend besprochen.

Eröffnungsgrußworte des Forums wurden zunächst von Lü Hongwei, dem stellvertretendem Abteilungsleiter für Europa der Chinesischen Freundschaftsgesellschaft gegeben, und von Frank Priess, dem stellvertretenden Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung, sowie von Vertretern der chinesischen Botschaft in Deutschland und Jörn Hotmeier, dem stellvertretenden Direktor der Daimler-Repräsentanz in Berlin.

Ma Canrong, chinesischer Botschafter in Deutschland a.D., und der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund (CDU) hielten Keynote-Reden.

Prof. Shi Yinhong von der Renmin Universität Beijing sprach über den aktuellen chinesisch-amerikanischen Handelskrieg und dessen Einfluss auf die Globalisierung.

Prof. Shi Shiwei von der FU Berlin sprach über den Einfluss der Reformen und Eröffnungsmaßnahmen Chinas auf die innovative Zusammenarbeit mit Deutschland.

Jutta Ludwig ist ehemalige Exekutivdirektorin der Deutschen Handelskammer in Beijing und ehemalige Chief Representative der Pekinger Repräsentanz der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Sie hielt einen Vortrag mit dem Titel „Deutsch-Chinesische Unternehmenskooperation im Umfeld von ‘Made In China 2025‘ und dem Handelskrieg zwischen den Großmächten“.

Prof. Wolfgang Männig von der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg sprach über Globalisierung im Bezug auf das Seidenstraßen-Projekt „One Belt One Road“.

Weitere Vorträge gab es über „Erinnerungskultur und die Herausforderungen der kulturellen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland in einem neuen Zeitalter“, „Innovation in Stabilität – Herausforderungen und Chancen für die chinesisch-deutschen Beziehungen“ und „Die Zusammenarbeit im Klimawandel zwischen China und EU in der Zeit der De-Karbonisierung“. Alle Gäste beteiligten sich im Anschluss rege an den Diskussionen zu den verschiedenen Vorträgen.

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