Tourismusforum NEUE SEIDENSTRASSE am 26. Oktober 2018

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Liu Guosheng, Präsident des GDCV (2. v.r.), Andreas Janz, Geschäftsführer von China Tours (4. v.r.), und die Gäste

Veranstalter: Chinesisches Kulturzentrum Berlin, Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China in Frankfurt und Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Verständigung e.V.

Mitveranstalter: Forum Neue Seidenstraße e.V. und China Tours Hamburg CTH GmbH

In der Antike und dem frühen Mittelalter war die Seidenstraße die wichtigste Handelsverbindung zwischen China und den europäischen und zentralasiatischen Ländern. Als „One Belt – One Road“ (一带一路) wird sie als modernes Handelsprojekt, als Neue Seidenstraße, inzwischen wiederbelebt. Am Abend des 26. Oktober fand in Berlin ein Tourismusforum zum Thema statt. Eingeladen hatten dazu das Chinesische Kulturzentrum Berlin, das Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China in Frankfurt und die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Verständigung e.V. mit Unterstützung von China Tours und des Forums Neue Seidenstrasse e.V.. Mehr als 100 Teilnehmer kamen ins Chinesische Kulturzentrum, darunter Botschafter Chinas und anderer Länder entlang der Route, sowie chinesische und deutsche Medien- und Tourismusagenturen.

Liu Guosheng vom GDCV (3. v.r.), und Botschaftsvertreter der Länder entlang des „One Belt – One Road“ nahmen an der Diskussion teil

Wang Erdong, Botschaftsrat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit in Berlin, erklärte in seiner Rede, dass China und die Länder entlang der neuen Seidenstraße in verschiedenen Bereichen bereits aktiv zusammenarbeiten würden. Dazu gehörten z. B. die wirtschaftliche Zusammenarbeit, der Aufbau von Infrastruktur und reger Austausch in den Geisteswissenschaften. Das trage entscheidend zum gegenseitigen Verständnis und Respekt unter den Völkern all dieser Länder bei. Der aktuelle deutsche Koalitionsvertrag sieht im Projekt auch Risiken und will schon ein europäisches Gegenmodell entwickeln. Das Tourismusforum möchte dagegen die Chancen betonen.

Teilnehmer der verschiedenen Länder besuchten das Forum

Direktor Chen Jianyang vom Chinesischen Kulturzentrum sagte, dass Projekt sei niemals als ein Solo Chinas zu verstehen, sondern ein „Chor“ der Länder entlang der Route. Die alte Seidenstraße verband frühe Hochkulturen und wichtige Zivilisationen wie die chinesische, ägyptische, persische und griechische, sowie Religionen wie Buddhismus, Judentum, Islam, Christentum und andere, und wichtige Stätten des Weltkulturerbes wurden verknüpft. Durch diese und die wunderschönen Landschaften sind die möglichen Routen auch gerade für Touristen interessant – die zudem die neuen Infrastrukturen nutzen könne, die aus den Wirtschaftsbeziehungen entstehen. Wir hoffen daher, dass wir mit so einem Kulturtourismusforum eine Plattform für die beteiligten Länder bieten können, von denen rund 70 an der Initiative teilnehmen. So wird Kulturgeschichte präsentiert, touristische Ressourcen und Erfahrungen werden ausgetauscht und neue Verbindungen geknüpft. Gleichzeitig möchten wir Interessierte herzlich dazu anregen, entlang der Strecke nach China zu reisen.

Chen Jianyang, Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin
Liu Guosheng erläutert Geografie und Geschichte der Seidenstraße

 

 

 

 

 

 

Liu Guosheng, Präsident der GDCV und zweiter Geschäftsführer von China Tours und deren Hauptgeschäftsführer Andreas Janz sprachen über Geschichte und Entwicklung der Seidenstraße und das „Ideale Ziel“ der New Silk Road. Botschaftsvertreter der Länder wie Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan haben ihre jeweiligen Länder durch Vorträge und informative Filme touristisch vorgestellt. Später führten die Gäste aus verschiedenen Ländern die Diskussion mit ihren Fragen und Anmerkungen fort und regten den Austausch über das gesamte Projekt an.

Fragen aus dem Publikum

Nach dem Treffen erklärte der Wirtschaftsberater in der Berliner Botschaft Usbekistans, Shahrukh Gulmov, in einem Interview, dass die „New Silk Road“ als einheitliche Marke Touristen ein umfassendes Verständnis der beteiligten Länder vermitteln könne. Die Initiative „One Belt – One Road“ wirke sich in jedem Fall positiv auf die Kultur- und Tourismusbranche der Länder entlang der Route aus.

(Bilder und originaler Text auf chin. : Juan Wang ,Chinesisches Kulturzentrum Berlin. Übersetzung: Konrad Winkler, GDCV)

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